Gülle- und Gärrestdüngung – N-Stabilisierung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn in nächster Zeit die Flächen wieder gut befahrbar sind, beginnt auch die Düngung mit Gülle und Gärresten. Vor dem Hintergrund weiter steigender Preise für Mineraldünger sollten die Nährstoffe in den organischen Düngern optimal ausgenutzt werden. Vor allem Mais nimmt den größten Teil des Stickstoffs erst im Juni/Juli auf. Aber auch im Getreide hat sich eine verzögerte, dafür kontinuierliche N-Nachlieferung aus der Gülle bewährt. Um Verluste durch Denitrifizierung (Lachgasbildung) und Auswaschung möglichst gering zu halten, sollten flüssige organische Dünger mit Nitrifikationsinhibitoren stabilisiert werden.
Sehr positive Erfahrungen haben wir mit Piadin® und Croxx Protection® gemacht, weshalb wir diese Produkte empfehlen.
Gebindegrößen: Piadin®: 20 l, 200 l, 1000 l Croxx Protection®: 20 l, 200 l
Stickstoffverluste (Nitratauswaschung) können vermieden werden, wenn Stickstoffstabilisatoren eingesetzt werden.
Aufwandmenge – Achtung: Die Aufwandmenge ist immer pro ha angegeben!
Bei Gülleausbringung im März gelten folgende Richtwerte:
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Getreide und Grünland: 3,5 l/ha Piadin® oder 2,5 l/ha Croxx Protection®
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unbestelltes Ackerland: 7 l/ha Piadin® oder 6,0 l/ha Croxx Protection®
Bei Gülleausbringung im April auf unbestelltem Ackerland werden 5 – 7 l/ha Piadin® oder 5 – 6 l/ha Croxx Protection® empfohlen.
Kosten: Bei voller Aufwandmenge (7 l Piadan / 6 l Croxx Protection®) und großen Gebinden liegen die Kosten bei etwa 25 - 28 €/ha, bei geringeren Aufwandmengen entsprechend weniger. Ohne effektive Güllestabilisierung riskiert man N-Verluste im Wert von 50 - 75 €/ha.
Praxistipp: 1. Ausbringmenge pro ha wählen (Wirkstoffmenge ist immer pro ha, nicht pro m³) 2. Wieviel Fässer pro ha will ich ausbringen? 3. Wieviel Piadin®/Croxx Protection® brauche ich dann pro Fass? 4. Gewünschte Menge in einen großen Eimer füllen 5. Mit Wasser aufmischen, damit eine optimale Verteilung im Güllefass gewährleistet ist. 6. Während des Befüllens mit Bypass einsaugen. Wenn kein Bypass vorhanden, oben über die Öffnung ins Fass schütten.
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