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Aktuelles

Bitte beachten Sie auch unsere Rundschreiben

25.10.2019

Nach wie vor sind die Temperaturen für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Durch die gefallenen Niederschläge in Verbindung mit den warmen Böden laufen die Winterungen gleichmäßig und zügig auf.

Getreide
Für die Herbizidbehandlungen bieten sich im Wintergetreide hervorragende Bedingungen. Für die Wirkung der Bodenherbizide ist genügend Feuchtigkeit vorhanden. Gleichzeitig gibt es keine Nachtfröste und somit ist auch die Verträglichkeit für die Kulturen gut.
Vor allem auf Flächen mit frühen – mittleren Saatterminen und auf Flächen mit Ackerfuchsschwanzbesatz sollten diese günstigen Bedingungen für die Herbstbehandlung genutzt werden.
Fast alle Herbizidvarianten im Herbst beruhen auf dem Wirkstoff Flufenacet. Gegen diesen Wirkstoff sind uns bislang keine Resistenzen bekannt. Mit der Herbstbehandlung kann man also aktives Resistenzmanagement betreiben und so die Wirkstoffe der Frühjahrsherbizide Atlantis Flex, Broadway, Traxos, Axial,… schonen.
Die besten Wirkungsgrade gegen den Ackerfuchsschwanz werden erzielt, wenn der Fuchsschwanz gerade am spitzen ist. In der Regel sind dann die Fahrgassen gerade so erkennbar.
So lange es warm bleibt, sollte man mit dem Zuflug von Blattläusen in die jungen Getreidebestände rechnen. Um Virusbefall vorzubeugen sollten diese mit einem passenden Insektizid bekämpft werden.
Mangan verbessert die Zellwandstabilität des Getreides und damit auch die Abwehrkraft gegen Virusinfektionen. Bei den noch anstehenden Maßnahmen sollte also gut verfügbares Mangan in Form von Total Care oder Nitro Mix mit ausgebracht werden.

Raps
Mit dem Wirkstoff „Propyzamid“ in den Produkten Kerb Flo, Milestone, Crawler u.a. kann man Ackerfuchsschwanz sehr effektiv bekämpfen. Kerb wirkt über den Boden. Um eine sichere Wirkung zu erzielen muss der Wirkstoff mit Regen/Schnee von den Rapsblättern auf den Boden abgewaschen werden. Gleichzeitig sollte die Bodentemperatur 8°C nicht überschreiten. In dieser Woche sehen wir den Einsatzzeitpunkt noch als etwas zu früh an. Ab nächster Woche steht ein Wetterumschwung an und man kann vorher unter optimalen Bedingungen behandeln.

Nachlese PAMIRA Sammlung
In der abgelaufenen Woche fand die Pamira Sammlung bei uns statt. Viele Kanister waren sauber ausgespült und trocken. Aber nicht alle Gebinde entsprachen dieser Vorgabe und konnten aufgrund dessen, leider nicht angenommen werden. Bitte handeln Sie auch in diesem Punkt in Zukunft sorgfältiger. Das spart Kosten und schont die Umwelt.

 

23.09.2019

Wintergetreide
Wenn Getreide nach Getreide steht, sollten die Felder spätestens ab jetzt schwarz gehalten werden. Das heißt Ausfallgetreide und Unkräuter müssen eingearbeitet werden. Durch das Unterbrechen der „Grünen Brücke“ vermindert sich die Gefahr, die von Läusen und Zikaden ausgeht, da ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Sie sind Überträger von verschiedenen Viruserkrankungen, die alle Wintergetreidearten befallen können. Im vergangen Herbst kam es vermehrt zu Infektionen, die zum Teil deutliche Ertragseinbußen verursacht haben.
Bereits gesäte oder früh auflaufende Bestände sollten spätestens ab dem 2 – Blattstadium durch eine Spritzung mit Insektizid + Mangan (für die Zellwandstabilität) geschützt werden.
Das Schadpotential durch Verzwergungsviren ist auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. An den Feldrändern sieht man immer wieder Grasbüschel, die gelb oder violett verfärbt sind. Das sind befallene Pflanzen, die den Virus als Zwischenwirt in sich tragen.
Auch der Befall mit Blattläusen im Mais ist regional sehr hoch, was für die jungen Saaten ein weiteres Schadpotential darstellt.
Falls möglich, schieben Sie die Saattermine etwas nach hinten. So wird einerseits die Gefahr einer Virusinfektion und andererseits der Ackerfuchsschwanzdruck reduziert.

Raps
Die Rapsbestände sind je nach Saattermin und den regional verschiedenen Niederschlagssummen unterschiedlich aufgelaufen. Der Regen in dieser Woche wird wohl noch die letzten Pflanzen zum Auflaufen bringen. Hier muss man die Schnecken nochmals im Auge behalten und gegebenenfalls nochmals Schneckenkorn nachlegen.
In den weiter entwickelten Beständen steht bereits die Einkürzung an. Wenn die Blätter zu groß werden und sich der Vegetationskegel vom Boden abhebt, steigt das Auswinterungsrisiko enorm. Mit dem feucht – kühlen Infektionswetter in dieser Woche muss auch auf Phoma geachtet werden. Tilmor ist hier das sinnvollste Produkt. Es hat eine relativ milde Einkürzungswirkung und bietet einen hervorragenden Phomaschutz.
Auf jeden Fall sollte im Herbst ein gezielter Insektizideinsatz gegen den Erdfloh erfolgen. Zeitpunkt: Ende September bis Anfang Oktober. Oft ist der Blattverlust, den der Erdfloh im Herbst verursacht, nicht ertragsrelevant. Die Folgeschäden im Frühjahr, die durch den Larvenfraß verursacht werden, sind aber durchaus ertragswirksam. Die Larven bohren sich im Herbst in die Blattstiele und die Stängel. Entweder wintern die betroffenen Pflanzen aus oder bringen wegen ausgehöhlter Stängel nur wenig Ertrag. Nach der Ernte sind die Symptome (ausgetrocknete Stoppel; hohler Stängel) leicht mit denen des Stängelrüsslers zu verwechseln.

 

12.06.19

Fusariumbehandlung im Weizen und Dinkel

Mittlerweile haben fast alle Weizenbestände die Ähren geschoben oder sind in späteren Lagen im Ährenschieben. Wie wir beobachten, gehen die Bestände sehr schnell in die Blüte über. Weizen blüht verdeckt ab, das heißt, wenn die Staubbeutel an den Ährchen äußerlich sichtbar sind, hat die betreffende Ähre bereits abgeblüht.
Wenn während der Weizenblüte Niederschläge fallen, besteht ein hohes Risiko, dass Infektionen durch Fusaruim stattfinden. Die Sporen springen von den Ernteresten der Vorfrucht durch umherspritzende Regentropfen auf die Ähren. Mais und Getreide als Vorfrucht stellen das größte Risiko dar. Vor allem in diesem Jahr, weil es vom Herbst 2018 bis weit ins Frühjahr 2019 sehr trocken war. Dadurch sind die Erntereste der Vorfrucht kaum verrottet und haben deshalb ein höheres Infektionspotential als in den Vorjahren.
Die Niederschläge vom Pfingstwochenende in Kombination mit den sommerlichen Temperaturen gegen Ende der Woche sorgen für ideale Infektionsbedingungen.
Eine wirksame Fusarienbekämpfung kann zwei Tage vor oder bis zu drei Tage nach einem Infektionsereignis stattfinden. Aus diesem Grund ist der Mittwoch 12.06. und Donnerstag 13.06. der ideale Bekämpfungstermin.
DON – belastetes Getreide lässt sich nur schwer und mit erheblichen finanziellen Verlusten vermarkten oder im eigenen Betrieb verwerten. Fusariuminfektionen bedeuten nicht nur eine Qualitätsminderung, sondern wirken sich durch Schmachtkörner auch negativ auf den Ertrag aus.

Für die Fusariumbekämpfung kommen folgende Varianten mit gleichzeitig guter Wirkung auf Blattkrankheiten in Frage:

– Osiris 2,0 – 2,5 l/ha
– Prosaro 1,0 l/ha
– Skyway 1,25 l/ha
– Proline DonQ Pack: 0,6 l/ha Proline + 1,0 kg/ha DonQ
– Magnello 0,5 l/ha + Proline 0,5 l/ha

 

Zur Mykotoxinreduzierung nach erfolgter Infektion eignet sich folgende Kombination am besten:

– Folicur DonQ Pack: Folicur 1,2 l/ha + DonQ 1,0 kg/ha

Die höchsten Wirkungsgrade bei einer Fusariumbehandlung werden mit Wasseraufwandmengen von ca. 200 l/ha und Einsatz von Doppelflachstrahldüsen erzielt. Dadurch ergibt sich eine hohe Wirkstoffkonzentration und eine ganzflächige Benetzung an der Ähre.

 

Blattdüngung im Mais

Mais hat auf Grund seiner hohen Ertragsleistung einen verhältnismäßig großen Bedarf an Mikronährstoffen. Dieser Bedarf wird am effektivsten im 8- Blattstadium durch eine gezielte Blattdüngung gedeckt.
Falls sich der Mais im Jugendstadium violett – blau verfärbt, leidet er unter akutem Phosphatmangel. Das kann unter Umständen sogar auftreten, wenn eine Unterfußdüngung erfolgt ist, aber auf Grund von Kälte, Staunässe o.Ä. die Nährstoffaufnahme gehemmt ist. In diesem Zustand sollte sich der Mais keinesfalls länger als 4 – 5 Tage befinden. Anschließend sind Ertragseinbußen vorprogrammiert. Durch eine Blattdüngung mit MAP(Monoammoniumphosphat) kann hier schnell Abhilfe geschaffen werden.

Empfehlung Mais Blattdüngung:

10 kg/ha MAP (gut wasserlöslich; spritzfähig)
– 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix
– 2,0 l/ha Bor

Falls beim Herbizideinsatz kein Nov@ mit ausgebracht wurde, sollte die Wurzelbildung und die Nährstoffeffizienz durch
– 5,0 l/ha Nov@
verbessert werden.

 

08.05.19

Raps

Auch in den höheren Lagen steht der Raps mittlerweile fast in der Vollblüte. Deshalb sollten die Blütenbehandlungen zum Abschluss gebracht werden. In den Frostnächten vom 5. – 7. Mai hat der Raps stellenweise gelitten. Die Bestände haben teilweise mit Blütenabwurf reagiert. In den Stängeln sind auch Frostrisse zu finden. Wenn in diesen Beständen noch keine Blütenbehandlung stattgefunden hat, sollte dies bald erfolgen, damit die Verletzungen an den Pflanzen wieder versiegelt werden.
Regional haben wir sehr viele Kohlschotenrüssler beobachtet. Aus diesem Grund sollte bei der Blütenbehandlung ein passendes Insektizid (z.B. Mavrik Vita 0,2 l/ha; Karate Zeon 75 ml /ha oder Biscaya 0,3 l/ha) mit ausgebracht werden.
Manche Rapsbestände (Teilflächen) kommen nur zögerlich in die Blüte. Wenn man genauer hinschaut, sind das genau diese Flächen, die sehr stark von Rapsglanzkäfern befallen waren. In diesem Jahr war der Druck doch deutlich höher als in den Vorjahren.

 

Wintergerste

In den frühen Lagen hat die Wintergerste das Fahnenblattstadium (EC 39) erreicht. In manchen Beständen spitzen schon die Grannen (EC 49). Wenn noch kein Fungizid vorgelegt wurde, ist das der richtige Termin für die Einmalbehandlung. Durch die Niederschläge in den vergangenen Tagen hat sich auch der Krankheitsdruck spürbar erhöht. In starken Beständen kann aufs Fahnenblatt noch
0,2 l/ha Moddus oder 0,3 l/ha Camposan zur Halmstabilisierung gelegt werden.
In anfälligen Sorten (Sandra; mehrzeilige Sorten und Hybriden) sollte vor dem Grannenspitzen 0,3l/ha Camposan gegen Halm – und Ährenknicken appliziert werden.
Die Bestände in denen zu Schossbeginn ein Fungizid vorgelegt wurde, sind noch sehr gesund. Hier kann mit der Abschlussbehandlung gewartet werden, bis die Ähren zu 50% geschoben sind. Um Ramularia vorzubeugen, ist der Wirkstoff Chlorthalonil (im Amistar Opti) unerlässlich. Alle Fungizidkombinationen in der Gerste ab EC 39 sollten mindestens 1,25 l/ha Amistar Opti beinhalten.

 

Sommergerste und Hafer

Der Regen in den vergangenen Tagen war eine Wohltat für die Sommerungen. Auf manchen Schlägen war der Trockenstress schon deutlich zu sehen. Die Nachtfröste zu Wochenbeginn taten ihr Übriges. Die Herbizidmaßnahmen sollten bald abgeschlossen werden, bevor die Bestände vollends schließen. Im gleichen Zug können die Bestände mit Spurennährstoffen (Kupfer/Mangan/Zink) gedüngt werden. Vor allem im Hafer haben wir wiederholt Manganmangel beobachtet.
Sehr früh gesäte Sommergersten (von Ende Februar) sind schon am Ende der Bestockung angelangt. Sobald es wieder wärmer wird, werden sich diese Bestände rasant entwickeln. Wenn eingekürzt werden soll, muss dies in EC 31 (Schossbeginn) erfolgen.
In der Sommergerste muss in anfälligen Sorten (z.B. Avalon) auf jeden Fall ab Schossbeginn auch auf Mehltau geachtet werden.

 

Weizen, Dinkel, Triticale

Die Bestände befinden sich derzeit je nach Höhenlage und Saatzeitpunkt am Ende der Bestockung oder mitten im Schossen. Wenn eingekürzt werden sollte, bieten sich nach den Niederschlägen und mit steigenden Temperaturen wieder sehr gute Bedingungen, weil die Wasserversorgung gesichert ist und wüchsige Bedingungen herrschen.
Halmbruch wird durch die Witterung seit 03. Mai sicherlich zu einem wichtigen Thema. Bei den Fungizidbehandlungen im Blattbereich sollten auf jeden Fall Kombinationen zum Einsatz kommen, die auch den Halmbruch mit erfassen.
Anfällige Sorten (Elixer, Filderstolz, Hohenloher) sind stellenweise deutlich mit Mehltau befallen -> sorgfältig kontrollieren, in die Bestände schauen.
Durch die anhaltende Blattnässe über mehrere Tage hinweg, werden Infektionen mit Septoria Tritici gesetzt. Auch der Gelbrost kann sich bei feucht – kühlen Bedingungen gut entwickeln.
Um die Bestände gesund zu erhalten, sollte zu Beginn der kommenden Schönwetterphase eine Behandlung eingeplant werden.

12.04.2019

Wintergerste

In frühen Lagen gehen die Wintergerstenbestände ins Schossen über. Durch die Niederschläge in den letzten Tagen haben sich die Bestände gut entwickelt. Mineralische und organische Dünger kommen voll zur Wirkung.
In EC 31/32 ist dann der richtige Termin, um die Gersten vor Lager zu schützen. Passen Sie die Dosierung der Wachstumsregler den jeweiligen Beständen und der Höhenlage an. Gleichzeitig kann die erste Fungizidmaßnahme gesetzt werden. Neben Halmbruch sollte der Fokus bei der Mittelauswahl auch auf Rhynchosporium und Netzflecken gerichtet werden.
Kontrollieren Sie Ihre Bestände vorher auf Restverunkrautung. Klette, Kamille, Distel, Ackerwinde und Kornblume können im gleichen Zug mit 1,0 l/ha Ariane C erfasst werden.
Essentielle Spurenelemente (Kupfer/Mangan/Zink) werden gleichzeitig mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix ausgebracht.

 

Weizen/Triticale

Auch in spät gesäten Beständen sollten die Herbizidmaßnahmen bald abgeschlossen werden. Falls die Bestände noch etwas licht sind, kann die Bestockung durch Zusatz von 0,3 – 0,5 l/ha CCC angeregt werden.
Früh gesäte Weizen- und Triticalebestände werden wie die Wintergerste bald ins Schossen übergehen. In Triticale und in anfälligen Weizensorten ist bereits Mehltau zu finden. Beobachten Sie Ihre Bestände und richten Sie die Produktauswahl entsprechend aus.
Wie bei der Wintergerste ist EC 31 der ideale Zeitpunkt, um die Bestände einzukürzen.
Kontrollieren Sie Ihre Bestände vorher auf Restverunkrautung. Klette, Kamille, Distel, Ackerwinde und Kornblume können im gleichen Zug mit 1,0 l/ha Ariane C erfasst werden.
Essentielle Spurenelemente (Kupfer/Mangan/Zink) werden gleichzeitig mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix ausgebracht.

 

Sommergerste

Durch den Regen in den letzten Tagen laufen die Bestände gleichmäßig auf. Dies lässt auch auf einen gleichmäßigen Unkrautauflauf schließen.
Sobald der Ackerfuchsschwanz 1- 2 Blätter hat und auch die Unkräuter im Keimblattstadium sind, sollte die Herbizidmaßnahme gesetzt werden. Auf Ackerfuchsschwanz Problemstandorten sollte das Axial im Vorab separat ausgebracht werden. Das sichert die Wirkung vom Axial ab.

 

Raps

Beobachten Sie den Käferzuflug. Bei Bedarf sollten Sie reagieren. Wachstumsregulatorische Maßnahmen lassen sich mit dieser Überfahrt gut kombinieren. Nutzen Sie die Möglichkeit bei jeder Überfahrt im Raps den Bestand über das Blatt zu ernähren. Harnstoff, Mag Soft (Bittersalz flüssig) und AHL sind hierfür besonders gut geeignet.

 

14.03.2019

Feldmäuse
Immer wieder müssen wir starken Befall von Mäusen feststellen. Bitte kontrollieren Sie vor allem die gefährdeten Bereiche Ihrer Schläge. Das sind in erster Linie die Übergänge zum Grünland und zu Saumstrukturen, wie z.B. Hecken und Feldraine.
Auch im Grünland und Feldfutterbau richten die Nager zum Teil erhebliche Schäden an.
Bekämpfung: Entweder durch Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel oder durch den Einsatz von Giftweizen. Giftweizen darf nur verdeckt in die Mäuselöcher ausgebracht werden. Es darf nichts an der Bodenoberfläche liegen bleiben, damit keine Nützlinge zu Schaden kommen.

 

Raps
Sobald die Temperaturen wieder ansteigen, sollten Sie wieder Gelbschalen aufstellen, um den Befall von Schadinsekten kontrollieren zu können.
In den Höhenlagen wird dann voraussichtlich der Zuflug der Stängelrüssler einsetzen.
In den früheren Lagen muss bei der nächsten Schönwetterphase mit Zuflug der Rapsglanzkäfer gerechnet werden.
Bei der Bekämpfung von Stängelrüssler und Rapsglanzkäfer darf die Borzugabe nicht vergessen werden. Bei weit entwickelten Rapsbeständen, sollte dies mit Einkürzung (Carax, Tilmor, Folicur) kombiniert werden.

 

Getreide
In den vergangenen Tagen sind zwar keine üppigen Regenmengen gefallen, aber die bislang gestreuten Düngemittel kommen jetzt zur Wirkung. In den günstigen Lagen sind die Bestände schon ordentlich durchgegrünt und beginnen zu wachsen.
In früh bestellten Winterungen insbesondere Gerste sollte in der nächsten Schönwetterphase die Herbizidmaßnahme durchgeführt werden.
Beachten Sie die Empfehlungen in unserem Pflanzenbauheft.

 

Mais
Sobald die Flächen gut tragfähig und befahrbar sind, wird mit der Gülle/Gärrestausbringung beim Mais begonnen. Um den organisch gedüngten Stickstoff möglichst effizient auszunutzen, sollte die Gülle/Gärrest unbedingt mit Piadin 5 – 7 l/ha oder Vizura 2,0 l/ha stabilisiert werden.

 

Getreide Spurenelementversorgung
Nach dem sehr trockenen Winter sind die Böden im Allgemeinen gut durchlüftet und sehr gut strukturiert. Bei genauer Beobachtung stellt man fest, dass vor allem auf humosen Böden das Wintergetreide in den Fahrspuren dunkler erscheint als in den Bereichen des Schlages, die nicht künstlich verdichtet sind. Das ist ein deutliches Indiz für Manganmangel.
Generell ist die Verfügbarkeit von Spurenelementen bei Trockenheit schlecht, sodass sie übers Blatt gedüngt werden sollten.
Am einfachsten wird der Bedarf von Kupfer Mangan und Zink, mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix oder mit 4,0 l/ha Lebosol Total Care in Kombination mit einer Pflanzenschutzmaßnahme abgedeckt.

 

21.02.2019

Raps
In vielen Lagen unseres Einzugsgebietes herrschen seit vergangener Woche schon vorfrühlingshafte Temperaturen. In den Höhenlagen liegt hingegen noch eine geschlossene Schneedecke.
Im Raum Herrenberg / Rottweil und anderen wärmeren Gebieten wird seit vergangenem Wochenende zum Teil massiver Zuflug der Rapsstängelrüssler beobachtet.
Die Rüssler sollten spätestens eine Woche nach Beginn des Zuflugs bekämpft werden. Dann haben sie den Reifungsfraß abgeschlossen und beginnen mit der Eiablage. Zu diesem Termin muss dann auch die Bekämpfung erfolgt sein, ansonsten ist sie wirkungslos.
Die Larven des Stängelrüsslers bohren sich in die Rapsstängel und höhlen diese aus. Durch die hohlen Stängel werden dann in der Abreifephase des Rapses wenig Nährstoffe transportiert oder die betroffenen Pflanzen sterben vorzeitig ab. Beides zieht massive Ertragsverluste nach sich.

Empfehlung:
Stellen Sie umgehend Gelbschalen auf. Bekämpfungsschwellen bei Gelbschalen mit Gitterabdeckung:
– Großer Rapsstängelrüssler 5 Käfer in 3 Tagen
– Gefleckter Kohltriebrüssler 15 Käfer in 3 Tagen

Bekämpfung:
Wir können davon ausgehen, dass zu diesem frühen Termin noch keine Rapsglanzkäfer unterwegs sind. Deshalb reichen einfache und preisgünstige Pyrethroide Klasse II aus.

Mögliche Varianten:
    – Karate Zeon 75 ml/ha (90% Düse; 5 m Gewässerabstand)
    – Sparviero 75 ml/ha (90% Düse; 10 m Gewässerabstand)
    – Bulldock 0,3 l/ha (90% Düse; 5 m Gewässerabstand)
    – Cythrin 0,1 l/ha – günstig! (90% Düse; 10 m Gewässerabstand)

Jeweils + 1,5 l/ha Bor
+ 2,0 l/ha MagSoft oder 10 kg/ha Bittersalz

Falls noch Ackerfuchsschwanz, Quecke oder Gemeine Rispe bekämpft werden muss, kann dies im gleichen Zug mit Select erfolgen. Aufwandmenge: 0,5 -1,0 l/ha + 1,0 – 2,0 l/ha Radiamix.In diesen Fällen raten wir kein Bor und MagSoft / Bittersalz mit zu spritzen.

 

Getreide
Kontrollieren Sie Ihre Bestände auf Ackerfuchsschwanz. Auch die Schläge, die im Herbst behandelt wurden, bitte nochmals kontrollieren. Leider waren nicht alle Maßnahmen im vergangenen Jahr erfolgreich.
Wenn Sie Afu finden, behandeln Sie früh! Sobald die ersten Düngemaßnahmen wirken, wird die Fuchsschwanzbekämpfung immer schwieriger. Der Fuchsschwanz bestockt sich zügig und wird widerstandsfähiger. Zudem wird er durch die wachsenden Getreidebestände zunehmend abgeschirmt.

 

Januar/Februar 2019

Bevor die Saison draußen wieder losgeht, sollten Sie Ihre Dokumentationen und Aufschriebe auf den aktuellen Stand bringen.

Pflanzenschutz
Dazu gehört eine vollständige Dokumentation der ausgebrachten Pflanzenschutzmittel in den letzten drei abgelaufenen Jahren 2016 / 2017 / 2018.
Was muss dabei beachtet und dokumentiert werden?
     1. Kultur und Jahr
     2. Schlag mit entsprechender Fläche
     3. Datum der Anwendung
     4. Produkt und Aufwandmenge
     5. Name des Anwenders

Düngung und Nährstoffvergleich
Mittlerweile ist auf der Internetseite www.duengung-bw.de ein aktuelles Programm zur Erstellung des Nährstoffvergleichs verfügbar. Man kann sich mit Betriebsnummer und Pin einloggen und selbst seine Bilanz berechnen. Leider fehlt bislang die Möglichkeit den Nährstoffvergleich auszudrucken.
Für diejenigen, die sich mit solchen Programmen nicht auseinandersetzten können oder wollen, bieten auch die Maschinenringe und weitere Institutionen den Service einer Berechnung an.

Nach neuer Düngeverordnung ist es nicht mehr für alle Betriebe ausreichend, dass lediglich ein Nährstoffvergleich gemacht wird. Anhand des nachfolgenden Entscheidungsbaums können Sie ermitteln, ob Sie zusätzlich eine Stoffstrombilanz erstellen müssen.
Die Stoffstrombilanz können Sie wie die Nährstoffbilanz unter www.duengung-bw.de erstellen.
Alternativ dazu ist unter www.ltz-bw.de eine Excel-Anwendung zum Herunterladen verfügbar.  Startseite -> Arbeitsfelder -> Pflanzenbau -> Düngung -> Berechnungshilfen

Für die abgelaufenen drei Wirtschaftsjahre sollte auf jeden Fall eine Nährstoffbilanz vorliegen. Zusätzlich auch die N-min Werte aus dem Wochenblatt.

Betriebe die im Wasserschutz Problem – und Sanierungsgebiet liegen, müssen eigene N-min Proben ziehen. Bitte informieren Sie sich zu diesem Themenkomplex bei den zuständigen Landratsämtern.

Bevor Sie mit der Düngung auf Ihren Flächen beginnen, sollten Sie die Düngebedarfsermittlung für N und P erstellen. Wenn noch keine aktuellen N-min Werte verfügbar sind, kann man vorerst auch mit Durchschnittswerten der letzten Jahre rechnen.

 

19.11.2018

Fortbildung Sachkunde Pflanzenschutz

Ende 2018 endet der zweite Dreijahreszeitraum zur „Fortbildung zur Sachkunde im Pflanzenschutz“ für diejenigen, die ihre Sachkunde vor dem 14.02.2012 erworben haben. Im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2018 sollten Sie 4 Fortbildungsstunden nachweisen können.

Wir haben im Rahmen unserer Feldtage in den letzten Jahren jeweils 2-stündige Fortbildungen angeboten. Für den, der noch Bedarf hat, bietet das Landratsamt Alb-Donau-Kreis noch zwei Termine an.

03.12.2018 Gasthaus Krone, Dächingen, 2 Stunden
06.12.2018 Landratsamt Ulm, 4 Stunden

Das Landratsamt bittet um vorherige Anmeldung unter Telefon 0731/185-3113.

 

05.11.2018

Getreide

Die ergiebigen und flächendeckenden Niederschläge zu Beginn der letzten Woche haben die Situation auf den Feldern deutlich entspannt. Vor allem die späteren Saaten werden deutlich gleichmäßiger auflaufen als die mittleren und frühen Termine.

Nach dem Regen sind die Böden gut abgesetzt und durchfeuchtet. Das sind ideale Bedingungen für die Bodenherbizide. Die Unkräuter und der Ackerfuchsschwanz werden in den nächsten Tagen zur Keimung kommen. Deshalb sollte man die derzeit hervorragenden Bedingungen für die Herbstbehandlung vor allem auf Ackerfuchsschwanzflächen nutzen.

Spurenelementdünger erhöhen die Vitalität und festigen die Winterhärte im Getreide. Mangan fördert die Bestockungsleistung und die Winterhärte. Kupfer unterstützt das Wurzelwachstum und sichert ebenfalls die Winterhärte. Deshalb sollten bereits aufgelaufene Bestände im gleichen Zug mit den Pflanzenschutzmaßnahmen mit Kupfer/Mangan/Zink – Blattdüngern versorgt werden.

 

Raps

Mit abnehmenden Temperaturen kann Kerb oder Cohort gegen Ackerfuchsschwanz und Trespen eingesetzt werden. Idealer Einsatzzeitpunkt: Kurz vor Regen – oder Schneefall, damit der Wirkstoff von den Rapsblättern auf den Boden abgewaschen wird und dort zur Wirkung kommen kann.

Kerb / Cohort haben einen anderen Wirkungsmechanismus als die sonstigen Gräserherbizide und man kann durch ihren Einsatz aktives Resistenzmanagement beim Ackerfuchsschwanz betreiben.

Auf AFU Standorten sollte dies eine Pflichtmaßnahme sein; es wirkt auch gegen resistenten Fuchsschwanz!

Falls zusätzlich noch Kamille, Kornblume, Klatschmohn und Vogelmiere mit bekämpft werden müssen, kann 1,5 l/ha Milestone eingesetzt werden.

 

24.10.2018

Getreide

Der Auflauf der neuen Saaten ist sehr uneinheitlich. Je nach Bodenart, Bodenbearbeitung, Saatzeitpunkt und Sätechnik laufen die Bestände teilweise gleichmäßig, zum Teil aber auch sehr ungleichmäßig auf.

In den uneinheitlich auflaufenden Beständen muss der Herbizideinsatz wohl überlegt sein, vor allem wenn das Saatbett etwas grob ist. Denn man muss davon ausgehen, dass auch die Unkräuter ungleichmäßig auflaufen. In diesen Fällen muss man abwägen, ob ein Einsatz einer blattwirksamen Kombination im Spätherbst kurz vor Vegetationsende sinnvoller ist. Wir haben im Herbst sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Axial. Die Wirkungsgrade sind beim kleinen AFU deutlich besser als im Frühjahr bei voll bestockten Pflanzen.

Bestände die gleichmäßig aufgelaufen sind, sollte man in den kommenden Tagen behandeln, bevor sie zu dicht schließen.

Für das kommende Wochenende sind Niederschläge vorhergesagt, sodass auch die Bodenherbizide gut zur Wirkung kommen werden. Falls der Ackerfuchsschwanz schon größer ist (ab 2-3 Blattstadium) ist eine Ergänzung mit 2,0 l/ha CTU (Lentipur, Toluron) oder ggf. 0,9 l/ha Axial 50 empfehlenswert.

Für die nächsten Tage ist nochmals Spätsommerwetter vorhergesagt. Falls bisher nicht erfolgt, sollte vor allem Gerste mit einem passenden Insektizid und mit Spurennährstoffen vor Virusinfektion geschützt werden.

 

Raps

Ackerfuchsschwanzbehandlungen mit 3,0 kg/ha Crawler können jetzt durchgeführt werden. Kerb oder Cohort sollte erst zum Vegetationsende mit 1,875 l/ha eingesetzt werden.

Beide Produkte haben einen anderen Wirkungsmechanismus als die sonstigen Gräserherbizide und man kann durch ihren Einsatz aktives Resistenzmanagement beim Ackerfuchsschwanz betreiben. Auf AFU Standorten sollte dies eine Pflichtmaßnahme sein!

05.10.2018

Getreide

Zeitig gesäte Bestände sind größtenteils gleichmäßig und zügig aufgelaufen. In den letzten Tagen sind die Niederschläge nicht flächendeckend gefallen. Dort, wo ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, bieten sich jetzt ideale Bedingungen für den Herbizideinsatz.

Auf Ackerfuchsschwanzstandorten müssen die flufenacethaltigen Produkte (Malibu, Herold, Cadou Forte Set,…) unbedingt früh eingesetzt werden. Wenn es nach der Saat nicht regnet, nutzen Sie unbedingt die Restfeuchte nach der Saat, um die Herbizide unter möglichst günstigen Bedingungen auszubringen.

Auch in der kommenden Woche ist weiterhin goldenes Oktoberwetter vorhergesagt. Das bedeutet, dass der Druck durch Läuse und Zikaden nach wie vor anhält. Bei den anstehenden Herbizidmaßnahmen sollte deshalb unbedingt ein passendes Insektizid mit eingesetzt werden.

 

19.09.2018

Getreide

In diesem Jahr sollte mit der Wintergetreideaussaat eher noch zurückhaltend sein. Die anhaltend hohen Temperaturen begünstigen einen frühzeitigen Befall mit Läusen und Zikaden, sobald das Getreide keimt. Auch bodenbürtige Fusariumerreger können bei hohen Bodentemperaturen zu Problemen führen.

Man sollte die Aussaat so terminieren, dass möglichst nachfolgend Regen fällt. Dies sichert einen gleichmäßigeren Feldaufgang und Flufenacet haltige Herbstherbizide (Herold, Malibu) können im frühen Nachauflauf unter günstigen Bedingungen eingesetzt werden.

 

Raps

Einkürzung
Mittlerweile haben sich die Rapsbestände sehr unterschiedlich entwickelt. Es gibt gut etablierte Bestände, die mindestens 4 echte Laubblätter haben. Sofern diese Bestände ausreichend Wasser zur Verfügung haben, entwickeln sie sich rasant weiter. Solche Bestände sollten eingekürzt werden, um sicher zu stellen, dass sich der Vegetationskegel nicht vom Boden abhebt.

In solchen Fällen sollte man abwägen vorerst nur moderat einzukürzen, z.B. 1,0 l/ha Tilmor oder

0,4 – 0,5 l/ha Carax. Bei Bedarf kann dann später nachreguliert werden.

 

Erdfloh
Nach wie vor müssen wir auf den Rapserdfloh achten. Der Befall ist teilweise extrem und kann nicht toleriert werden. Rapserdfloh verursacht im kommenden Frühjahr durch seine Larven auch Folgeschäden am Raps. Deshalb wo nötig Insektizid mitspritzen.

 

Nährstoffversorgung
Wenn die jungen Raps – (auch Getreidebestände) sehr schnell wachsen, leidet darunter auch die Zellwandstabilität, was ihn empfänglicher für Krankheiten macht. Durch den Einsatz von Mangan kann man diesem Problem entgegenwirken. Deshalb bei den anstehenden Maßnahmen 1,0 l/ha Lebosol Triple oder 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix einsetzen.

14.09.18

Raps

Das Produkt Biscaya hat eine Notfallzulassung nach Artikel 53 bekommen. Dabei handelt es sich um eine Anwendung im Raps im Herbst gegen virusübertragende Blattläuse und zwar speziell Starkbefall mit Grüner Pfirsichblattlaus. Die ansonsten vorhandenen Auflagen gelten weiter. Die erteilte Zulassung ist gültig vom 10.September 2018 bis zum 07.Januar 2019 (120 Tage)

 

12.09.18

Raps

Bislang gab es keine flächendeckenden Niederschläge. Teilweise ist die Wasserversorgung ausreichend bis gut; teilweise ist es nach wie vor zu trocken.
Der Raps läuft im Allgemeinen gut auf. Lokal gab es Starkniederschläge und die Flächen sind verschlämmt. Dort ist der Auflauf gehemmt.

In Mulchsaaten ist mittlerweile sehr viel Ausfallgetreide aufgelaufen. Dies sollte bekämpft werden, bevor es dem Raps Konkurrenz macht.
Empfehlung: 0,8 l/ha Agil S oder 1,0 l/ha Fusilade Max

Rapserdflöhe treten an manchen Schlägen massiv auf und sollten gleich mitbekämpft werden.
Empfehlung: 0,1 l/ha Cythrin oder 75 ml/ha Karate Zeon

Nach Vorlage von Butisan Kombi sollte im Keimblattstadium der Unkräuter 0,2 l/ha Runway nachgelegt werden. Unter trockenen Bedingungen oder bei größerer Klette und Distel, kann die Wirkung durch Zusatz von 0,15 l/ha Effigo abgesichert werden.


Getreide

Mittlerweile läuft auf den Stoppelfeldern viel Ausfallgetreide auf. Wenn nachfolgend Getreide stehen wird, sollte es auf jeden Fall mechanisch oder chemisch bekämpft werden. Bis Zur Aussaat müssen die Felder schwarz gehalten werden, damit der Druck durch Läuse und Zikaden möglichst gering gehalten wird.

Empfehlung bei chemischer Bekämpfung: 1,5 l/ha Roundup Power Flex oder 1,0 kg/ha Glyphos Dakar. Bei Ackerwinde und Distel 5,0 l/ha Kyleo einsetzen.

 

Saatgut

Falls Sie ihr Saatgetreide noch nicht bestellt haben, sollten Sie dies umgehend tun. Die Nachfrage ist groß und der Markt ist nur knapp versorgt. Mittlerweile sind manche Sorten schon ausverkauft.

 

Maisstoppel

Mittlerweile sind fast alle Maisfelder abgeerntet. Die verbleibende Zeit bis zur Getreideaussaat sollte genutzt werden, um die Maisstoppeln intensiv zu bearbeiten. Vor allem bei Mulchsaat ist das wichtig, um das Fusariumrisiko und den Druck durch Maiszünsler zu reduzieren.

Wenn auf der Maisstoppel viel Ackerwinde, Quecke und Schachtelhalm steht, kann mit 5,0 l/ha Kyleo behandelt werden.

 

21.08.18

Nutzen Sie die meist günstigen Bodenverhältnisse zur Rapsaussaat. Für Ende der Woche sind Niederschläge angekündigt. Daraus ergibt sich ein zügiger und gleichmäßiger Feldaufgang. Anschließend bieten sich gute Bedingungen, um die Vorauflauf – Herbizidmaßnahmen durchzuführen.

Butisan Gold kann vom VA bis zum 8 Blattstadium mit 2,5 l/ha eingesetzt werden. Der Zusatz von 3,0 – 4,0 l/ha Nova bewirkt ein starkes Wurzelwachstum und eine hohe Nährstoffeffizienz.
Bei Mulchsaat oder etwas gröberem Saatbett biete ich der Einsatz von Runway Kombi an.

Bitte achten Sie im frisch bestellten Raps auf Schnecken. Obwohl es über Wochen sehr trocken war, können sie bei Nacht aus tieferen Bodenschichten kommen und den jungen Raps schädigen.
Empfehlung: 3,0 kg/ha Patrol Meta Pads

 

 

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