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Aktuelles

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22.04.2020

Wintergerste

Die Wintergerste hat je nach Lage und Ausrichtung des Schlages zum Teil deutlich unter den Nachtfrösten in den vergangenen Wochen gelitten.
Mittlerweile haben sich die meisten Bestände erholt und in den früheren Lagen wurden bereits die ersten Fungizidmaßnahmen in Kombination mit Wachstumsreglern gefahren.
Obwohl es oberflächlich trocken ist, sind die Bestände bis jetzt noch ausreichend mit Wasser versorgt. Problematischer ist die Situation mit der Nährstoffversorgung. Am letzten Wochenende hat es nur punktuell geregnet, sodass granulierte Dünger nur schwer zur Wirkung kommen.
Wenn die Nährstoffversorgung eng wird, geht das in der Schossphase zu Lasten des Ertrags. Man kann das Problem mit einer Blattdüngung beheben. 12 kg/ha Harnstoff oder 30 l/ha AHL in mind. 200 l Spritzbrühe mit 2,0 l/ha Nitro Mix (Mangan, Kupfer, Zink) können die Mangelsituation überbrücken. Bitte Keine Mischungen AHL – Fungizid im Getreide.

Aus dem mild – feuchten Winter ergibt sich trotz der Trockenheit im Frühjahr ein hoher Druck mit Halmbruch. Ansonsten sind nur vereinzelt Blattkrankheiten zu finden.
Um dem Halmbruch zu begegnen, sollte bei den anstehenden Behandlungen eine angepasste Fungizidanwendung stattfinden.

14.02.2020

Nach einem sehr milden Winter ohne nennenswerte Vegetationsruhe geht es nun langsam ins Frühjahr über.

Bevor auf den Feldern die ersten Düngungsmaßnahmen durchgeführt werden (auch Güllegaben), muss jeweils eine Düngebedarfsermittlung erstellt werden. Die Düngebedarfsermittlung kann für eine Kulturart zusammengefasst werden, wenn vergleichbare Verhältnisse im Betrieb (Vorfrucht, Bodenart, org. Düngung im Vorjahr) vorliegen.

Auch später gesäte Winterungen haben sich aufgrund der anhaltenden Vegetation bislang kräftig entwickelt. Früh gesäte Wintergersten sind zum Teil deutlich überwachsen. Diesen Beständen ist gleichzeitig der Stickstoff ausgegangen, was zu deutlichen Verfärbungen führt.

Auf Grund des feucht – milden Winters findet man auf den Gersten vor allem Netzflecken und auch Mehltau. Früh gesäte Weizen zeigen Septoria Tritici und z. T. auch Schneeschimmel. In diesem Frühjahr sollte man also die Augen offen halten, damit bei den ersten Fungizidbehandlungen nichts davon läuft. Auch Halmbruch wird auf Grund der oben beschrieben Faktoren eine gewisse Rolle spielen.

Die ersten N-min Werte sind verhältnismäßig niedrig. Je nach Standort kann man im Frühjahr 2020 mit sehr unterschiedlichen Mineralisationsraten rechnen. Dort wo über Winter große Niederschlagsmengen gefallen sind, lagern die Böden relativ dicht und sind damit auch schlechter durchlüftet. Auf solchen Standorten sollte man etwas höher andüngen als in den vergangenen Jahren.

Bei guter Bodenstruktur und ordentlicher Kulturentwicklung kann man zu Vegetationsbeginn bei der Düngung auch etwas zurückhaltender sein.

Auch die Unkräuter – und Gräser haben die anhaltende Vegetation zur Entwicklung genutzt. Dort wo im Herbst nicht behandelt wurde, sollte man die anstehenden Maßnahmen früh setzen, damit vor allem der Ackerfuchsschwanz nicht zu groß wird. Wenn der Fuchsschwanz erst einmal bestockt ist sinken die Bekämpfungserfolge deutlich.

Nach der Pflanzenschutzapplikation können die Bestände dann auch mit Gülle gedüngt werden, ohne Wirkungsverluste durch das Abdecken der Unkräuter mit Gülle zu riskieren.

 

25.10.2019

Nach wie vor sind die Temperaturen für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Durch die gefallenen Niederschläge in Verbindung mit den warmen Böden laufen die Winterungen gleichmäßig und zügig auf.

Getreide
Für die Herbizidbehandlungen bieten sich im Wintergetreide hervorragende Bedingungen. Für die Wirkung der Bodenherbizide ist genügend Feuchtigkeit vorhanden. Gleichzeitig gibt es keine Nachtfröste und somit ist auch die Verträglichkeit für die Kulturen gut.
Vor allem auf Flächen mit frühen – mittleren Saatterminen und auf Flächen mit Ackerfuchsschwanzbesatz sollten diese günstigen Bedingungen für die Herbstbehandlung genutzt werden.
Fast alle Herbizidvarianten im Herbst beruhen auf dem Wirkstoff Flufenacet. Gegen diesen Wirkstoff sind uns bislang keine Resistenzen bekannt. Mit der Herbstbehandlung kann man also aktives Resistenzmanagement betreiben und so die Wirkstoffe der Frühjahrsherbizide Atlantis Flex, Broadway, Traxos, Axial,… schonen.
Die besten Wirkungsgrade gegen den Ackerfuchsschwanz werden erzielt, wenn der Fuchsschwanz gerade am spitzen ist. In der Regel sind dann die Fahrgassen gerade so erkennbar.
So lange es warm bleibt, sollte man mit dem Zuflug von Blattläusen in die jungen Getreidebestände rechnen. Um Virusbefall vorzubeugen sollten diese mit einem passenden Insektizid bekämpft werden.
Mangan verbessert die Zellwandstabilität des Getreides und damit auch die Abwehrkraft gegen Virusinfektionen. Bei den noch anstehenden Maßnahmen sollte also gut verfügbares Mangan in Form von Total Care oder Nitro Mix mit ausgebracht werden.

Raps
Mit dem Wirkstoff „Propyzamid“ in den Produkten Kerb Flo, Milestone, Crawler u.a. kann man Ackerfuchsschwanz sehr effektiv bekämpfen. Kerb wirkt über den Boden. Um eine sichere Wirkung zu erzielen muss der Wirkstoff mit Regen/Schnee von den Rapsblättern auf den Boden abgewaschen werden. Gleichzeitig sollte die Bodentemperatur 8°C nicht überschreiten. In dieser Woche sehen wir den Einsatzzeitpunkt noch als etwas zu früh an. Ab nächster Woche steht ein Wetterumschwung an und man kann vorher unter optimalen Bedingungen behandeln.

Nachlese PAMIRA Sammlung
In der abgelaufenen Woche fand die Pamira Sammlung bei uns statt. Viele Kanister waren sauber ausgespült und trocken. Aber nicht alle Gebinde entsprachen dieser Vorgabe und konnten aufgrund dessen, leider nicht angenommen werden. Bitte handeln Sie auch in diesem Punkt in Zukunft sorgfältiger. Das spart Kosten und schont die Umwelt.

 

23.09.2019

Wintergetreide
Wenn Getreide nach Getreide steht, sollten die Felder spätestens ab jetzt schwarz gehalten werden. Das heißt Ausfallgetreide und Unkräuter müssen eingearbeitet werden. Durch das Unterbrechen der „Grünen Brücke“ vermindert sich die Gefahr, die von Läusen und Zikaden ausgeht, da ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Sie sind Überträger von verschiedenen Viruserkrankungen, die alle Wintergetreidearten befallen können. Im vergangen Herbst kam es vermehrt zu Infektionen, die zum Teil deutliche Ertragseinbußen verursacht haben.
Bereits gesäte oder früh auflaufende Bestände sollten spätestens ab dem 2 – Blattstadium durch eine Spritzung mit Insektizid + Mangan (für die Zellwandstabilität) geschützt werden.
Das Schadpotential durch Verzwergungsviren ist auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. An den Feldrändern sieht man immer wieder Grasbüschel, die gelb oder violett verfärbt sind. Das sind befallene Pflanzen, die den Virus als Zwischenwirt in sich tragen.
Auch der Befall mit Blattläusen im Mais ist regional sehr hoch, was für die jungen Saaten ein weiteres Schadpotential darstellt.
Falls möglich, schieben Sie die Saattermine etwas nach hinten. So wird einerseits die Gefahr einer Virusinfektion und andererseits der Ackerfuchsschwanzdruck reduziert.

Raps
Die Rapsbestände sind je nach Saattermin und den regional verschiedenen Niederschlagssummen unterschiedlich aufgelaufen. Der Regen in dieser Woche wird wohl noch die letzten Pflanzen zum Auflaufen bringen. Hier muss man die Schnecken nochmals im Auge behalten und gegebenenfalls nochmals Schneckenkorn nachlegen.
In den weiter entwickelten Beständen steht bereits die Einkürzung an. Wenn die Blätter zu groß werden und sich der Vegetationskegel vom Boden abhebt, steigt das Auswinterungsrisiko enorm. Mit dem feucht – kühlen Infektionswetter in dieser Woche muss auch auf Phoma geachtet werden. Tilmor ist hier das sinnvollste Produkt. Es hat eine relativ milde Einkürzungswirkung und bietet einen hervorragenden Phomaschutz.
Auf jeden Fall sollte im Herbst ein gezielter Insektizideinsatz gegen den Erdfloh erfolgen. Zeitpunkt: Ende September bis Anfang Oktober. Oft ist der Blattverlust, den der Erdfloh im Herbst verursacht, nicht ertragsrelevant. Die Folgeschäden im Frühjahr, die durch den Larvenfraß verursacht werden, sind aber durchaus ertragswirksam. Die Larven bohren sich im Herbst in die Blattstiele und die Stängel. Entweder wintern die betroffenen Pflanzen aus oder bringen wegen ausgehöhlter Stängel nur wenig Ertrag. Nach der Ernte sind die Symptome (ausgetrocknete Stoppel; hohler Stängel) leicht mit denen des Stängelrüsslers zu verwechseln.

 

12.06.19

Fusariumbehandlung im Weizen und Dinkel

Mittlerweile haben fast alle Weizenbestände die Ähren geschoben oder sind in späteren Lagen im Ährenschieben. Wie wir beobachten, gehen die Bestände sehr schnell in die Blüte über. Weizen blüht verdeckt ab, das heißt, wenn die Staubbeutel an den Ährchen äußerlich sichtbar sind, hat die betreffende Ähre bereits abgeblüht.
Wenn während der Weizenblüte Niederschläge fallen, besteht ein hohes Risiko, dass Infektionen durch Fusaruim stattfinden. Die Sporen springen von den Ernteresten der Vorfrucht durch umherspritzende Regentropfen auf die Ähren. Mais und Getreide als Vorfrucht stellen das größte Risiko dar. Vor allem in diesem Jahr, weil es vom Herbst 2018 bis weit ins Frühjahr 2019 sehr trocken war. Dadurch sind die Erntereste der Vorfrucht kaum verrottet und haben deshalb ein höheres Infektionspotential als in den Vorjahren.
Die Niederschläge vom Pfingstwochenende in Kombination mit den sommerlichen Temperaturen gegen Ende der Woche sorgen für ideale Infektionsbedingungen.
Eine wirksame Fusarienbekämpfung kann zwei Tage vor oder bis zu drei Tage nach einem Infektionsereignis stattfinden. Aus diesem Grund ist der Mittwoch 12.06. und Donnerstag 13.06. der ideale Bekämpfungstermin.
DON – belastetes Getreide lässt sich nur schwer und mit erheblichen finanziellen Verlusten vermarkten oder im eigenen Betrieb verwerten. Fusariuminfektionen bedeuten nicht nur eine Qualitätsminderung, sondern wirken sich durch Schmachtkörner auch negativ auf den Ertrag aus.

Für die Fusariumbekämpfung kommen folgende Varianten mit gleichzeitig guter Wirkung auf Blattkrankheiten in Frage:

– Osiris 2,0 – 2,5 l/ha
– Prosaro 1,0 l/ha
– Skyway 1,25 l/ha
– Proline DonQ Pack: 0,6 l/ha Proline + 1,0 kg/ha DonQ
– Magnello 0,5 l/ha + Proline 0,5 l/ha

 

Zur Mykotoxinreduzierung nach erfolgter Infektion eignet sich folgende Kombination am besten:

– Folicur DonQ Pack: Folicur 1,2 l/ha + DonQ 1,0 kg/ha

Die höchsten Wirkungsgrade bei einer Fusariumbehandlung werden mit Wasseraufwandmengen von ca. 200 l/ha und Einsatz von Doppelflachstrahldüsen erzielt. Dadurch ergibt sich eine hohe Wirkstoffkonzentration und eine ganzflächige Benetzung an der Ähre.

 

Blattdüngung im Mais

Mais hat auf Grund seiner hohen Ertragsleistung einen verhältnismäßig großen Bedarf an Mikronährstoffen. Dieser Bedarf wird am effektivsten im 8- Blattstadium durch eine gezielte Blattdüngung gedeckt.
Falls sich der Mais im Jugendstadium violett – blau verfärbt, leidet er unter akutem Phosphatmangel. Das kann unter Umständen sogar auftreten, wenn eine Unterfußdüngung erfolgt ist, aber auf Grund von Kälte, Staunässe o.Ä. die Nährstoffaufnahme gehemmt ist. In diesem Zustand sollte sich der Mais keinesfalls länger als 4 – 5 Tage befinden. Anschließend sind Ertragseinbußen vorprogrammiert. Durch eine Blattdüngung mit MAP(Monoammoniumphosphat) kann hier schnell Abhilfe geschaffen werden.

Empfehlung Mais Blattdüngung:

10 kg/ha MAP (gut wasserlöslich; spritzfähig)
– 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix
– 2,0 l/ha Bor

Falls beim Herbizideinsatz kein Nov@ mit ausgebracht wurde, sollte die Wurzelbildung und die Nährstoffeffizienz durch
– 5,0 l/ha Nov@
verbessert werden.

 

08.05.19

Raps

Auch in den höheren Lagen steht der Raps mittlerweile fast in der Vollblüte. Deshalb sollten die Blütenbehandlungen zum Abschluss gebracht werden. In den Frostnächten vom 5. – 7. Mai hat der Raps stellenweise gelitten. Die Bestände haben teilweise mit Blütenabwurf reagiert. In den Stängeln sind auch Frostrisse zu finden. Wenn in diesen Beständen noch keine Blütenbehandlung stattgefunden hat, sollte dies bald erfolgen, damit die Verletzungen an den Pflanzen wieder versiegelt werden.
Regional haben wir sehr viele Kohlschotenrüssler beobachtet. Aus diesem Grund sollte bei der Blütenbehandlung ein passendes Insektizid (z.B. Mavrik Vita 0,2 l/ha; Karate Zeon 75 ml /ha oder Biscaya 0,3 l/ha) mit ausgebracht werden.
Manche Rapsbestände (Teilflächen) kommen nur zögerlich in die Blüte. Wenn man genauer hinschaut, sind das genau diese Flächen, die sehr stark von Rapsglanzkäfern befallen waren. In diesem Jahr war der Druck doch deutlich höher als in den Vorjahren.

 

Wintergerste

In den frühen Lagen hat die Wintergerste das Fahnenblattstadium (EC 39) erreicht. In manchen Beständen spitzen schon die Grannen (EC 49). Wenn noch kein Fungizid vorgelegt wurde, ist das der richtige Termin für die Einmalbehandlung. Durch die Niederschläge in den vergangenen Tagen hat sich auch der Krankheitsdruck spürbar erhöht. In starken Beständen kann aufs Fahnenblatt noch
0,2 l/ha Moddus oder 0,3 l/ha Camposan zur Halmstabilisierung gelegt werden.
In anfälligen Sorten (Sandra; mehrzeilige Sorten und Hybriden) sollte vor dem Grannenspitzen 0,3l/ha Camposan gegen Halm – und Ährenknicken appliziert werden.
Die Bestände in denen zu Schossbeginn ein Fungizid vorgelegt wurde, sind noch sehr gesund. Hier kann mit der Abschlussbehandlung gewartet werden, bis die Ähren zu 50% geschoben sind. Um Ramularia vorzubeugen, ist der Wirkstoff Chlorthalonil (im Amistar Opti) unerlässlich. Alle Fungizidkombinationen in der Gerste ab EC 39 sollten mindestens 1,25 l/ha Amistar Opti beinhalten.

 

Sommergerste und Hafer

Der Regen in den vergangenen Tagen war eine Wohltat für die Sommerungen. Auf manchen Schlägen war der Trockenstress schon deutlich zu sehen. Die Nachtfröste zu Wochenbeginn taten ihr Übriges. Die Herbizidmaßnahmen sollten bald abgeschlossen werden, bevor die Bestände vollends schließen. Im gleichen Zug können die Bestände mit Spurennährstoffen (Kupfer/Mangan/Zink) gedüngt werden. Vor allem im Hafer haben wir wiederholt Manganmangel beobachtet.
Sehr früh gesäte Sommergersten (von Ende Februar) sind schon am Ende der Bestockung angelangt. Sobald es wieder wärmer wird, werden sich diese Bestände rasant entwickeln. Wenn eingekürzt werden soll, muss dies in EC 31 (Schossbeginn) erfolgen.
In der Sommergerste muss in anfälligen Sorten (z.B. Avalon) auf jeden Fall ab Schossbeginn auch auf Mehltau geachtet werden.

 

Weizen, Dinkel, Triticale

Die Bestände befinden sich derzeit je nach Höhenlage und Saatzeitpunkt am Ende der Bestockung oder mitten im Schossen. Wenn eingekürzt werden sollte, bieten sich nach den Niederschlägen und mit steigenden Temperaturen wieder sehr gute Bedingungen, weil die Wasserversorgung gesichert ist und wüchsige Bedingungen herrschen.
Halmbruch wird durch die Witterung seit 03. Mai sicherlich zu einem wichtigen Thema. Bei den Fungizidbehandlungen im Blattbereich sollten auf jeden Fall Kombinationen zum Einsatz kommen, die auch den Halmbruch mit erfassen.
Anfällige Sorten (Elixer, Filderstolz, Hohenloher) sind stellenweise deutlich mit Mehltau befallen -> sorgfältig kontrollieren, in die Bestände schauen.
Durch die anhaltende Blattnässe über mehrere Tage hinweg, werden Infektionen mit Septoria Tritici gesetzt. Auch der Gelbrost kann sich bei feucht – kühlen Bedingungen gut entwickeln.
Um die Bestände gesund zu erhalten, sollte zu Beginn der kommenden Schönwetterphase eine Behandlung eingeplant werden.

12.04.2019

Wintergerste

In frühen Lagen gehen die Wintergerstenbestände ins Schossen über. Durch die Niederschläge in den letzten Tagen haben sich die Bestände gut entwickelt. Mineralische und organische Dünger kommen voll zur Wirkung.
In EC 31/32 ist dann der richtige Termin, um die Gersten vor Lager zu schützen. Passen Sie die Dosierung der Wachstumsregler den jeweiligen Beständen und der Höhenlage an. Gleichzeitig kann die erste Fungizidmaßnahme gesetzt werden. Neben Halmbruch sollte der Fokus bei der Mittelauswahl auch auf Rhynchosporium und Netzflecken gerichtet werden.
Kontrollieren Sie Ihre Bestände vorher auf Restverunkrautung. Klette, Kamille, Distel, Ackerwinde und Kornblume können im gleichen Zug mit 1,0 l/ha Ariane C erfasst werden.
Essentielle Spurenelemente (Kupfer/Mangan/Zink) werden gleichzeitig mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix ausgebracht.

 

Weizen/Triticale

Auch in spät gesäten Beständen sollten die Herbizidmaßnahmen bald abgeschlossen werden. Falls die Bestände noch etwas licht sind, kann die Bestockung durch Zusatz von 0,3 – 0,5 l/ha CCC angeregt werden.
Früh gesäte Weizen- und Triticalebestände werden wie die Wintergerste bald ins Schossen übergehen. In Triticale und in anfälligen Weizensorten ist bereits Mehltau zu finden. Beobachten Sie Ihre Bestände und richten Sie die Produktauswahl entsprechend aus.
Wie bei der Wintergerste ist EC 31 der ideale Zeitpunkt, um die Bestände einzukürzen.
Kontrollieren Sie Ihre Bestände vorher auf Restverunkrautung. Klette, Kamille, Distel, Ackerwinde und Kornblume können im gleichen Zug mit 1,0 l/ha Ariane C erfasst werden.
Essentielle Spurenelemente (Kupfer/Mangan/Zink) werden gleichzeitig mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix ausgebracht.

 

Sommergerste

Durch den Regen in den letzten Tagen laufen die Bestände gleichmäßig auf. Dies lässt auch auf einen gleichmäßigen Unkrautauflauf schließen.
Sobald der Ackerfuchsschwanz 1- 2 Blätter hat und auch die Unkräuter im Keimblattstadium sind, sollte die Herbizidmaßnahme gesetzt werden. Auf Ackerfuchsschwanz Problemstandorten sollte das Axial im Vorab separat ausgebracht werden. Das sichert die Wirkung vom Axial ab.

 

Raps

Beobachten Sie den Käferzuflug. Bei Bedarf sollten Sie reagieren. Wachstumsregulatorische Maßnahmen lassen sich mit dieser Überfahrt gut kombinieren. Nutzen Sie die Möglichkeit bei jeder Überfahrt im Raps den Bestand über das Blatt zu ernähren. Harnstoff, Mag Soft (Bittersalz flüssig) und AHL sind hierfür besonders gut geeignet.

 

14.03.2019

Feldmäuse
Immer wieder müssen wir starken Befall von Mäusen feststellen. Bitte kontrollieren Sie vor allem die gefährdeten Bereiche Ihrer Schläge. Das sind in erster Linie die Übergänge zum Grünland und zu Saumstrukturen, wie z.B. Hecken und Feldraine.
Auch im Grünland und Feldfutterbau richten die Nager zum Teil erhebliche Schäden an.
Bekämpfung: Entweder durch Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel oder durch den Einsatz von Giftweizen. Giftweizen darf nur verdeckt in die Mäuselöcher ausgebracht werden. Es darf nichts an der Bodenoberfläche liegen bleiben, damit keine Nützlinge zu Schaden kommen.

 

Raps
Sobald die Temperaturen wieder ansteigen, sollten Sie wieder Gelbschalen aufstellen, um den Befall von Schadinsekten kontrollieren zu können.
In den Höhenlagen wird dann voraussichtlich der Zuflug der Stängelrüssler einsetzen.
In den früheren Lagen muss bei der nächsten Schönwetterphase mit Zuflug der Rapsglanzkäfer gerechnet werden.
Bei der Bekämpfung von Stängelrüssler und Rapsglanzkäfer darf die Borzugabe nicht vergessen werden. Bei weit entwickelten Rapsbeständen, sollte dies mit Einkürzung (Carax, Tilmor, Folicur) kombiniert werden.

 

Getreide
In den vergangenen Tagen sind zwar keine üppigen Regenmengen gefallen, aber die bislang gestreuten Düngemittel kommen jetzt zur Wirkung. In den günstigen Lagen sind die Bestände schon ordentlich durchgegrünt und beginnen zu wachsen.
In früh bestellten Winterungen insbesondere Gerste sollte in der nächsten Schönwetterphase die Herbizidmaßnahme durchgeführt werden.
Beachten Sie die Empfehlungen in unserem Pflanzenbauheft.

 

Mais
Sobald die Flächen gut tragfähig und befahrbar sind, wird mit der Gülle/Gärrestausbringung beim Mais begonnen. Um den organisch gedüngten Stickstoff möglichst effizient auszunutzen, sollte die Gülle/Gärrest unbedingt mit Piadin 5 – 7 l/ha oder Vizura 2,0 l/ha stabilisiert werden.

 

Getreide Spurenelementversorgung
Nach dem sehr trockenen Winter sind die Böden im Allgemeinen gut durchlüftet und sehr gut strukturiert. Bei genauer Beobachtung stellt man fest, dass vor allem auf humosen Böden das Wintergetreide in den Fahrspuren dunkler erscheint als in den Bereichen des Schlages, die nicht künstlich verdichtet sind. Das ist ein deutliches Indiz für Manganmangel.
Generell ist die Verfügbarkeit von Spurenelementen bei Trockenheit schlecht, sodass sie übers Blatt gedüngt werden sollten.
Am einfachsten wird der Bedarf von Kupfer Mangan und Zink, mit 2,0 l/ha Lebosol Nitro Mix oder mit 4,0 l/ha Lebosol Total Care in Kombination mit einer Pflanzenschutzmaßnahme abgedeckt.

 

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